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Tausende Menschen in Portugal protestieren gegen steigende Lebenshaltungskosten, insbesondere Mieten und Treibstoffpreise. Die Demonstranten fordern höhere Löhne, bessere Renten und öffentliche Dienste sowie das Recht auf bezahlbaren Wohnraum.
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Die Parteien Linke, Grüne und SPD in Berlin planen, große private Wohnungsbestände zu vergesellschaften. Unternehmen dürfen künftig maximal 10.000 Wohnungen besitzen, wobei die Entschädigungssumme auf 16 Milliarden Euro begrenzt werden soll. Ein Gesetz hierzu soll Mitte 2028 vorgelegt werden.
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Berliner Parteien (Linke, Grüne, SPD) einigten sich auf Koalitionsverhandlungen und ein Vergesellschaftungsgesetz für Wohnungsbestände über 10.000 Einheiten, das Mitte 2028 vorgelegt werden soll. Die Entschädigungen werden auf 16 Milliarden Euro gedeckelt, Neubauten ab 2021 sind ausgenommen.
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Eine Studie des Verbands der Sparda-Banken und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) widerspricht der Annahme, dass der demografische Wandel den Wohnungsmangel in Deutschland allein beheben wird. Regionale Ungleichgewichte zwischen älteren Eigentümern auf dem Land und jüngeren Mietern in Ballungsräumen sowie Hürden für Umzüge älterer Menschen verhindern eine Lösung.
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Aktivisten protestieren seit über zwei Wochen in Madrid gegen die Wohnungskrise. Die Regionalregierung der Comunidad de Madrid plant, das Camp notfalls mit juristischen Mitteln räumen zu lassen. Die Hauptforderung ist bezahlbarer Wohnraum.
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Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) lehnt die Vergesellschaftung von Wohnraum ab, da diese teuer sei und keine neuen Wohnungen schaffe. Sie betont die Notwendigkeit besserer Regeln auf dem Wohnungsmarkt zum Schutz von Mietern und Investoren.
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Im August 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 20.600 Wohnungen erteilt, was einer Steigerung von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Seit Jahresbeginn liegt die Zahl der genehmigten Wohnungen bei 169.400, ein Anstieg von etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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Laut einem Bericht des Deutsche Bank Research Institute bleibt Paaren in europäischen Städten nach Abzug der Miete für eine Dreizimmerwohnung unterschiedlich viel Geld zur Verfügung. Zürich führt mit 9.140 € frei verfügbarem Einkommen, während Lissabon mit 253 € am Ende der europäischen Liste liegt. In elf europäischen Städten übersteigt die Miete ein einzelnes Nettoeinkommen.
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Die Bundesministerin Hubertz (SPD) sieht eine Trendwende im Wohnungsbau, da seit 14 Monaten steigende Genehmigungszahlen verzeichnet werden. Ein im Vorjahr verabschiedetes Gesetz soll die Errichtung von Wohnungen durch reduzierte bürokratische Vorgaben beschleunigen.
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Die Angebotsmieten in Deutschland sind im dritten Quartal um 1,2 Prozent gestiegen, was den stärksten Zuwachs seit Anfang 2025 darstellt. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Mieten um 3,7 Prozent, wobei Bestandswohnungen stärker betroffen sind als Neubauten.
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