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Litauen und Lettland ermöglichen Grenzpolizisten die direkte Zurückschiebung von Menschen nach Belarus, wodurch Asylanträge verhindert werden. Die EU erwägt einen ähnlichen „Krisenmechanismus“, der das Asylrecht aussetzen könnte, was von Menschenrechtsorganisationen kritisiert wird.
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Ein Bundespolizist berichtet von negativen Erfahrungen während seines Einsatzes für Frontex, darunter der Einsatz von Waffen und die Ignoranz gegenüber weinenden Flüchtenden. Frontex erklärt, solche Vorwürfe ernst zu nehmen und über unabhängige Kontrollmechanismen zu verfügen.
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US-Außenminister Rubio hat Israel aufgefordert, gegen Gewalt von Siedlern im Westjordanland vorzugehen, nachdem ein Video einen Angriff auf eine US-Fotojournalistin zeigte und israelische Siedler Fahrzeuge europäischer Diplomaten attackierten. Ministerpräsident Netanjahu stellte die Berichte über den Angriff auf das Diplomatenfahrzeug infrage.
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Der Bundestag debattierte die Anerkennung des Völkermords an Herero und Nama. Deutschland lehnt Reparationen ab, verweist auf Entwicklungshilfe in Höhe von 1,1 Milliarden Euro über 30 Jahre. Die Deutsche Bank war an der Gründung einer Kolonialgesellschaft beteiligt und wurde 2001 wegen Finanzierung der Unterdrückung verklagt, die Klage wurde jedoch abgewiesen.
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Der Anführer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien, Abhijeet Dipke, wurde nach seiner Festnahme wieder freigelassen. Die Bewegung protestiert gegen die Überprüfung von Wählerverzeichnissen, bei der über 130 Millionen Datensätze gelöscht wurden.
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In Gambia ist weibliche Genitalverstümmelung seit 2015 gesetzlich verboten, dennoch sind laut einem UN-Bericht von 2022 etwa 75 Prozent der Frauen betroffen. Die Praxis, die oft mit rudimentären Mitteln und ohne Betäubung durchgeführt wird, kann zu lebenslangen gesundheitlichen Problemen führen.
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In der Nähe von Taibe im Westjordanland attackierten sieben maskierte Personen ein Fahrzeug von EU-Diplomaten, verlangten Ausweise und beschädigten eine Scheibe. Ein Diplomat wurde auf Videoaufnahmen am Boden liegend gezeigt.
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Während der Olivenernte im Westjordanland kam es zu Angriffen israelischer Siedler auf palästinensische Helfer, bei denen auch eine US-Journalistin verletzt wurde. Die Washington Post und der Verband der Auslandspresse fordern juristische Konsequenzen für die Angreifer.
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In Bangkok protestierten Hunderte Menschen gegen die Herbsttagung von IWF und Weltbank. Sie kritisierten neoliberale Politik und forderten Gerechtigkeit für Opfer gescheiterter Projekte, wie dem Pak-Mun-Staudamm in Thailand.
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Bei Verhandlungen über ein globales Lieferkettengesetz in Genf gibt es weiterhin Konflikte. Golfstaaten wie Katar und Saudi-Arabien lehnen die Aufnahme ökologischer Schäden in den Vertrag ab und wollen, dass nur transnationale Unternehmen verpflichtet werden. Ein neuer Vertragsentwurf wird für Februar erwartet.
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